GESCHICHTE DES HAUSES


Beginn

1786 erbaute das Ehepaar Aichenauer im Welser Vorort Bernhardin (auch: Bernadin, benannt nach dem Heiligen Bernardino von Siena) ein Haus: Bernardin 2, heute Salzburger Straße 55, Im Jahr 1818 wurde der Bau von Familie Praschel übernommen und war damals als „Weberhaus zu Bernhardin" bekannt, es, darf also angenommen werden, dass sich hier eine Weberei befand.

1863 schließlich war das Ehepaar Ganglmayr als neuer Besitzer eingetragen. Unter Marie Ganglmayr, vermutlich deren Tochter, wird das Gebäude erstmals als Gasthaus angegeben (1890).

Die Eröffnung der Dragoner Kaserne 1858 in unmittelbarer Nachbarschaft sorgte wohl für ausreichend Kundschaft — über 1500 Soldaten (und ebenso viele Pferde) waren hier garnisoniert. Im selben Jahr wurde das Haus von einem Herrn Thalhammer übernommen.


Zwischen 1896 und 1902 führt es ein Muckenhuber als „Mukenhubers Gasthaus”




Vergangenes Jahrhundert

Zwischen 1902 und 1909 sah das Haus gleich vier weitere Besitzer aufeinander folgen, die Herren Baumgartner, Reinegger, Zauner und Stadlbauer. Von 1909 bis 1918 war das Ehepaar Wimmer am Haus, das da den Namen „Gasthaus des Ernst Wimmer" trug.

Marie Karl führte das Haus bis 1938; bekannt war die Lokalität damals auch als Stammlokal der Sozialdemokratischen Partei, Sektion Bernhardin (bis zu deren Verbot 1934).


Der Übernahme des Lokals durch das Ehepaar Höller 1938 folgte bald ein schwerer Schlag aus weihnachtlichem Himmel: Am 25. Dezember 1944 traf und zerstörte eine Fliegerbombe den süd-westlichen Flügel des Hauses, wobei auch mehrere Todesopfer zu beklagen waren. Der Pensionstrakt wurde nach dem Krieg zweistöckig wieder errichtet und so war das „Black Horse", bzw. damals noch „Schwarzes Rössel" im heutigen Zustand errichtet.



Heute

Dann sind wir schon fast im Jetzt, denn die Höllers blieben bis 1992. Ihnen folgte Familie Schorn, und nach kurzem thailändischen Farbwechsel zum "Goldener Wok" ab 2007 Roman Seier eben mit dem „Black Horse Inn". Mögen er und es uns noch lange erhalten bleiben!